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Sieben spannende Blicke auf Bildung, Arbeit und Gesellschaft

Zum 30-jährigen Bestehen lud INBAS zur digitalen Summerschool ein

Im Jubiläumsjahr 2021 lud das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik anlässlich seines 30-jährigen Bestehens zu einer Summer School ein: Sieben vielfältige Online-Veranstaltungen aus dem breiten Themenspektrum von INBAS fanden vom 20. August bis zum 1. Oktober 2021 jeweils freitags statt. Über 500 Teilnehmende schalteten sich zu den Online-Events zu.

  1. Den Auftakt bildete das Thema „Einfache Sprache im Bildungs- und Fremdsprachenbereich“: Sprache als wesentlicher Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und beruflicher Integration stand im Mittelpunkt des Online-Workshops mit Dr. Mansour Neubauer vom Netzwerk Einfache Sprache und Dr. Karin Wullenweber von der IQ Servicestelle Berufsbezogenes Deutsch (FRESKO e.V.).
  2. In der zweiten Veranstaltung am 27. August 2021 ging es um die Bedeutung von Selbstreflexion in der Beratung. Unter Anleitung von Christina Pollmann, Mitglied im Vorstand des Nationalen Forums Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung e.V. konnten die Teilnehmenden in einer praktischen Übung selbst aktiv werden.
  3. Einen Perspektivwechsel ganz anderer Art bot die dritte Veranstaltung am 3. September 2021. Wie können digitale Medien in der beruflichen Bildung erfolgreich eingesetzt werden? Dieser Fragestellung gingen Miriam Mulders (Universität Duisburg-Essen) sowie Kai Seifert und Detlef Steppuhn (Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln) am Beispiel von Virtual-Reality-Brillen nach.
  4. Unter dem Titel „Zukunft der Arbeit | Arbeit der Zukunft“ beleuchteten am 10. September 2021 drei Expert*innen unterschiedliche Facetten der digitalen und ökologischen Transformation der Arbeitswelt. Prof. Alexander Kritikos (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) hob in seinem Beitrag die Bedeutung kleiner Betriebe und die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung von Entrepreneurship hervor. Dr. Britta Matthes (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) thematisierte die sozialpolitischen Folgen, die sich etwa aus der Substituierbarkeit von Tätigkeiten ergeben. Wie berufliche Bildung der Zukunft aussehen kann, thematisierte Dr. Jan Peter aus dem Moore, Geschäftsführer der Cornelsen eCademy & inside GmbH.
  5. Ebenfalls um große Zukunftsfragen ging es am 17. September 2021 mit dem Thema „Nachhaltigkeit“. Wo besteht, mit Blick auf die Nachhaltigkeitsziele der OECD der größte Handlungsbedarf und was können Unternehmen dazu beitragen? Zur Einordnung des Themas referierte Dr. Joachim Borner vom Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH. Einen praktischen Ansatz zeigten Johannes Dolderer (Gemeinwohl Ökonomie Deutschland e.V.) und Eva Asmus, Vorstandsreferentin der gemeinwohlzertifizierten WBS TRAINING AG, auf.
  6. In der Veranstaltung „What makes Career Guidance & Counselling a Success?“ diskutierte am 24. September 2021 ein international besetztes Podium unterschiedliche Erfolgsfaktoren für eine gelingende Beratung und Begleitung junger Berufseinsteiger*innen im internationalen Vergleich. Neben Erkenntnissen aus europäischen Beispielen, u.a. der unter der Mitwirkung von INBAS im Projekt MoAB entwickelten mobilen Anerkennungsberatung, bereicherten Sichtweisen und Empfehlungen aus Pakistan und Ägypten unser Verständnis von Gelingensfaktoren beruflicher Orientierung..
  7. "Mit internationalen Pflegekräften dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen?" war die Fragestellung der siebten und letzten Veranstaltung der INBAS Summerschool. Als Expertin referierten Heike Blumenauer, die bei INBAS bereits zahlreiche Projekte zur Qualifizierung und Gewinnung von Fachkräften und zur Entwicklung von Curricula im Pflegebereich durchgeführt hat, und Christina Gold vom Hessischen Institut für Pflegeforschung (HESSIP).

Das Kaleidoskop aus sieben aktuellen (Ein)Blicken in Bildung, Arbeit und Gesellschaft der INBAS Summerschool bot nicht nur Gelegenheit, das Institut und seine Themen näher kennenzulernen. Die teilnehmenden Fachleute und Interessierten konnten auch zahlreiche Impulse für die eigenen Themen mitnehmen, wie dir zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen. In diesem Sinne freut sich das INBAS-Team bereits auf die nächsten Jahre.

Das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik – kurz INBAS – setzt mit seiner Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Politik und Praxis an. Dabei kann das 1991 gegründete Institut, das neben seinem Hauptsitz in Offenbach auch über Niederlassungen in Brüssel, Berlin, Bremen, Hamburg und Mexiko verfügt, auf mittlerweile rund 2.000 Projekte zurückblicken. Über 100 Mitarbeitende und zahllose Projektpartner beraten, vernetzen und forschen. Sie leisten so einen Beitrag für das große Ziel: allen Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Die umfassende Dokumentation der INBAS Summerschool ist hier einsehbar.


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