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Dokumentation der SchuB-Jahrestagung 2012

Rund 200 Teilnehmende aus Schule, Politik und Wirtschaft trafen sich am 13. - 14. September 2012 zur Jahrestagung des Programms "Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb" (SchuB), das in Hessen seit 2004 an ausgewählten Standorten mit dem Bildungsgang Hauptschule sowie an Förderschulen erfolgreich durchgeführt wird.

In sogenannten SchuB-Klassen mit nur 12 bis 15 Schüler/innen erhalten Jugendliche der Jahrgangsstufen 8 und 9, deren Schulabschluß gefährdet ist, kompetenzorientierten Unterricht und individuelle Förderung. Hierbei besuchen sie an drei Wochentagen den Unterricht in der Schule, an zwei Tagen lernen und arbeiten sie im Betrieb. Der Unterricht erfolgt in Fächerverbünden und ist projektorientiert. Zusätzlich erhalten die SchuB-Teilnehmer/innen sozialpädagogische Begleitung.

Eröffnet wurde die Tagung mit dem Titel "Aus SchuB lernen" durch Staatssekretär Prof. Dr. Alexander Lorz (Hessisches Kultusministerium), Klaus Beier (Hessisches Kultusministerium, Referat Haupt- und Realschulen) sowie Christina Hitzig (SchuB-Geschäftsstelle).

In 19 praxisorientierten Foren stellten SchuB-Lehrkräfte und Schulleitungen aus ganz Hessen ihre Ideen, Konzepte und Lösungswegen bei der Umsetzung von SchuB vor. Für den "Blick über den Tellerrand" sorgten Annelie Cremer und Natalie Smilek (Universität Trier), die in ihrem Forum das Konzept KoA ("Keine/r ohne Abschluss") vorstellten sowie Günter Arns (Ganztagshauptschule Hakemicke, Olpe), der über die Praxis der Lernberatungsgespräche berichtete.

Ein "Markt der Möglichkeiten" präsentierte Projekte und Anschauungsmaterialien aus der Praxis und für die Praxis.

Eingeladen zu der SchuB-Jahrestagung 2012 in Hohenroda hatten die SchuB-Geschäftsstelle und das Referat Haupt- und Realschulen im Hessischen Kultusministerium. Die Tagung wurde durch INBAS vorbereitet, durchgeführt und abschließend dokumentiert.


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