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6 Ausbildungsbegleiter*innen (m/w/d) für das Projekt "Ausbildungsabbrüche präventiv vermeiden"

Das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sucht ab Januar 2022

6 Ausbildungsbegleiter*innen (m/w/d), Vollzeit

für das Projekt "Ausbildungsabbrüche präventiv vermeiden". Dienstort ist Berlin. Die Stellen sind grundsätzlich teilbar und befristet bis 31.03.2023. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Das Pilotprojekt "Ausbildungsabbrüche präventiv vermeiden" hat zum Ziel, die Zahl der vorzeitigen Vertragsauflösungen von Auszubildenden in ausgewählten Ausbildungsberufen in Berlin zu verringern und somit die Zahl der jungen Menschen zu senken, die sich nach einem Abbruch ohne Anschlussperspektive als Ungelernte auf dem Arbeitsmarkt wiederfinden würden.

Dazu soll an ausgewählten Berufsschulen ein offenes Beratungs- und Begleitungsangebot aufgebaut werden, das Auszubildende bei Konfliktsituationen und Schwierigkeiten während der Ausbildung mit geeigneten Interventionsstrategien unterstützt. Das Unterstützungsangebot richtet sich ebenso an Ausbildungsverantwortliche in Betrieben. In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren der Lernorte Schule und Betrieb sollen Ausbildungsbegleiter*innen sowohl frühzeitig präventiv tätig werden als auch aufeinander abgestimmte Interventionsmöglichkeiten entwickeln. Zur Lösung der oft komplexen Problemlage ist eine gut abgestimmte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Unterstützungssystemen und den Akteuren der dualen Ausbildung notwendig. Neben der individuellen Begleitung der Auszubildenden ist die Vernetzung und Kooperation mit den Akteuren der dualen Ausbildung und die multiprofessionelle Zusammenarbeit aller Fachkräfte erforderlich. Zudem sollen Problemfelder und Krisen, die leicht zu Abbrüchen führen können, rechtzeitig identifiziert und mittels individuell zugeschnittener Beratungs- und Begleitungsmethoden adressiert werden. Die Sensibilisierung der Akteure für die Signale und Indikatoren eines drohenden Ausbildungsabbruchs ist ein weiteres Ziel der Prävention.

Sie übernehmen folgende Kernaufgaben: 

  • Auszubildende zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen beraten
  • Auszubildende zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen individuell begleiten
  • Sich mit dem Umfeld der Auszubildenden beraten (z.B. mit Lehrkräften, Ausbildenden und Eltern)
  • Eng mit anderen Berufsgruppen am Oberstufenzentrum zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen zusammenarbeiten (z.B. Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräften)

Darüber hinaus gehören zu ihren Aufgaben:

  • Teilnahme- und Maßnahmemonitoring durchführen
  • Das Beratungs- und Begleitungsangebot relevanten Akteuren auf regionaler Ebene vorstellen
  • Bei regionalen Veranstaltungen rund um das Thema „Ausbildungsabbruch“ mitwirken
  • Bei der Entwicklung von Qualitätsstandards für die Ausbildungsbegleitung mitwirken
  • Bei der Weiterentwicklung von Konzepten und Arbeitshilfen zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen mitwirken
  • Identifizieren und Beschreibung von Bespielen guter Praxis
  • Bei der Umsetzung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit mitwirken

Darüber hinaus erwarten wir:

  • Bereitschaft, sich in neue Fachgebiete einzuarbeiten
  • Bereitschaft zur Weiterbildung und fachlichen Weiterentwicklung
  • Teamfähigkeit sowie sicheres und freundliches Auftreten

Sie sollten folgende Qualifikationen und Erfahrungen mitbringen:

  • Berufs- oder sozialpädagogische Qualifikation
  • Kenntnisse über das deutsche Schul- und Berufsbildungssystem sowie Förderstrukturen
  • Kenntnisse über Projektstandort, lokale Trägerstrukturen und institutionelle Hilfsangebote
  • Zielgruppenspezifisches Fachwissen
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der praktischen Anwendung von Beratungsmethoden (z.B. Coaching, systemische Beratung, Lebensweltorientierung, klientenzentrierte Interaktion)
  • Vertiefte Kenntnisse und Erfahrung in Konfliktbewältigungsstrategien, Kommunikation, Stressbewältigung, Sozialtraining, Problemlösestrategien, Entwicklungspsychologie
  • Gesprächsführungsmethoden, Kenntnisse über Verhandlungsstrategien
  • Erfahrung im Anwenden von Präsentations-, Visualisierungs- und Moderationstechniken
  • Erfahrung in Veranstaltungsorganisation
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Sichere PC-Kenntnisse (Word, Excel, PowerPoint, Outlook)

Wir bieten:

  • eine Vergütung nach Gruppe 9b der INBAS-Entgeltregelungen in Abhängigkeit von Ihrer beruflichen Qualifikation und Ihren beruflichen Erfahrungen
  • eine abwechslungsreiche Aufgabe in einem interessanten Umfeld
  • die Arbeit in einem renommierten Institut und in einem engagierten und kreativen Team.
  • Jobrad, flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten.

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Renate-Anny Böning, Bereichsleiterin (Tel.: 069 27224-721, Renate-Anny.Boening@remove-this.inbas.com) und Frau Birgit Voigt, Projektleiterin (Tel.: 0303940553-03, birgit.voigt@remove-this.inbas.com) gern zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) als eine pdf-Datei bis zum 31.01.2022 ausschließlich digital an: Bewerbungen@remove-this.inbas.com

Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie gem. DSGVO zu, dass wir die benötigten Daten zur Stellenbesetzung verwenden dürfen.

Stellenausschreibung als PDF zum Download: Stellenausschreibung 6 Ausbildungsbegleiter*innen (m/w/d) (173 KB)


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