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Staatssekretär Dippel informiert sich über Modellprojekt gegen Ausbildungsabbruch

Im Rahmen der Europawoche 2014 informierte sich Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, bei einem Besuch am Berufsschulzentrum Nord in Darmstadt über das Projekt "Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb" (QuABB). Der Staatsekretär informierte sich aus erster Hand über die Wirksamkeit und den Erfolg des Projekts und diskutierte mit den anwesenden Schulleitungen, Vertretungen der Kammern und des Staatlichen Schulamtes sowie der Agentur für Arbeit über die Arbeit von QuABB. Die Auszubildende Anne Leiber berichtete über ihre Erfahrungen in Schule, Betrieb und die Unterstützung durch QuABB.

QuABB setzt auf Vorbeugung und frühzeitige Intervention. Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter sowie Berufsschullehrkräfte unterstützen Auszubildende, Betriebe und Berufsschulen, wenn eine Ausbildung vom Abbruch bedroht ist. Betriebe und Berufsschule können so Konflikte oder private Probleme pädagogisch angehen.

Das auf Initiative des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium (HKM) entstandene Projekt wird vom Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik - INBAS GmbH koordiniert und in derzeit 15 Modellregionen umgesetzt. Seit dem Start im Jahr 2009 wurden allein in der Region Darmstadt-Dieburg (Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg) 672 Auszubildende beraten und begleitet. In über 70% der Fälle konnte der Abbruch vermieden werden. QuABB erfährt von den Auszubildenden eine sehr hohe Wertschätzung: Über 93% der Teilnehmenden würden das Modellprojekt weiterempfehlen.

Das Projekt ist bis Mitte 2015 finanziert und soll auch aufgrund der Erfolge in der nächsten ESF-Förderperiode weiter gefördert werden. Die Landesregierung möchte das Angebot zur Ausbildungsabbruchvermeidung weiterhin unterstützen und auf ganz Hessen ausweiten.


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