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Regionale interkulturelle Netzwerke verbessern Ausbildungschancen

Das Projekt "Potenziale nutzen – Regionale interkulturelle Kooperation für die betriebliche Berufsausbildung" trägt dazu bei, die Beteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund an der betrieblichen Berufsausbildung in Hessen zu erhöhen. Jugendliche Migrantinnen und Migranten haben größere Schwierigkeiten als Jugendliche ohne Migrationshintergrund, einen Ausbildungsplatz im dualen System zu finden. Sie sind häufiger im Übergangssystem und bleiben häufiger ohne Schul- und Berufsabschluss. "Potenziale nutzen" setzt auf die Stärkung regionaler Netzwerke, in die auch Migrantenorganisationen einbezogen werden.

Im Rahmen des Projekts arbeiten solche Netzwerke bisher in vier hessischen Regionen. Über Workshops lernen sich die Akteure vor Ort kennen und tauschen sich über Rahmenbedingungen und Ziele aus. Dies führt zur Formulierung regionaler Strategien. Dabei sind die thematischen Ansatzpunkte der beteiligten Regionen unterschiedlich.

Im Interview spricht Aicha Bah-Diallo, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des mit der OloV-Strategie verbundenen Projekts "Potenziale nutzen – Regionale interkulturelle Kooperation für die betriebliche Berufsausbildung", über die Bedeutung regionaler Netzwerke für die berufliche Integration junger Migrantinnen und Migranten: "Das Land kann es sich nicht leisten, auf personelle Ressourcen zu verzichten".


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