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"Gesichter und Geschichten" aus der Pflegeausbildung

Das INBAS-Projekt WiP ist ab sofort mit einer neuen Website online. WiP steht für "Wege in die Pflegeausbildung". Das Projekt berät und begleitet Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die sich für eine Ausbildung im Pflegebereich interessieren. In Kooperation mit einem Netzwerk von Ausbildungseinrichtungen im Rhein-Main-Gebiet vermittelt das Projekt die Teilnehmenden in eine Ausbildung in der Altenpflege bzw. Kranken- und Gesundheitspflege oder Kinderkrankenpflege und begleitet sie bis zum Ausbildungsabschluss und Berufseinstieg.

Unter der Adresse wip-hessen.de wendet sich das Projekt vor allem an Ausbildungsinteressierte. In übersichtlicher und kompakter Form gibt die Website Informationen zu den Serviceleistungen des Projekts und vermittelt ein positives, aber realistisches Bild der Möglichkeiten, die eine Ausbildung in der Pflege eröffnet. In der Rubrik "Gesichter und Geschichten" kommen schließlich die Teilnehmenden selbst zu Wort. Sie berichten, wie sie mit Unterstützung des Projektteams ihren persönlichen Weg in die Ausbildung und den Beruf gefunden haben.

WiP und seine Vorläufer-Projekte "BeA" und "BeA+" sind bereits seit 2012 aktiv und können inzwischen auf beachtliche Erfolge verweisen: Insgesamt konnten Projektleiter Ralf Priester und seine Kollegin Narges Yelaghi bis zu 430 Teilnehmende aus mittlerweile 55 Herkunftsländern beraten bzw. begleiten. Davon haben 110 eine Ausbildung begonnen und bislang 55 eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und den Berufseinstieg geschafft. Aktuell befinden sich 55 Teilnehmende in einer Ausbildung und 80 Teilnehmende in der Vorbereitung auf eine Ausbildung. Die Arbeit des Projektteams wurde 2016 mit dem Sophie von La Roche-Preis der Stadt Offenbach sowie mit dem Hessischen Integrationspreis ausgezeichnet und war nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2017.


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