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Erste KAUSA Servicestelle in Schleswig-Holstein geht an den Start

Junge Flüchtlinge, Jugendliche und deren Eltern sowie Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund zu beraten und über Ausbildungsfragen zu informieren — das sind die Kernaufgaben der KAUSA Servicestellen. Seit dem 1. Juli 2016 ist die KAUSA Servicestelle Kiel als eine von bundesweit insgesamt 29 regionalen Beratungs-, Informations- und Koordinierungsstellen zum Thema "Ausbildung und Migration" tätig.

Den Zuwendungsbescheid zum Projektstart übergab der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB, am 30. Juni 2016 im Haus der Türkischen Gemeinde e.V. "Die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung und Arbeit ist ein zentrales Aufgabenfeld, um auch diesen jungen Menschen eine gute Perspektive in unserem Land zu ermöglichen", so Rachel.

Dr. Cebel Küçükkaraca, Landesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein nahm den Bescheid entgegen und betonte: "Im Hinblick auf den demografischen Wandel und die älter werdende Gesellschaft steht Deutschland in der Pflicht, die Potenziale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und auch von jungen Flüchtlingen zu nutzen und zu fördern. Sie bilden eines der größten noch zu erschließenden Bildungsreservoirs in Deutschland".

"Die duale Ausbildung ist ein Schlüssel für eine erfolgreiche Integration", würdigte die Ministerin für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein, Britta Ernst, das Engagement: "Sie sind als Türkische Gemeinde ein wertvoller Partner für uns und bei der Integration junger Menschen".

An der feierlichen Übergabe nahmen neben der Ministerin weitere geladene Gäste teil, darunter Thomas Stritzl MdB , Hans Joachim Beckers (Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK zu Kiel), Karsten Böhmke (Geschäftsführer Jobcenter Kiel) sowie Vertreter/innen von Migrantenorganisationen und Projektpartnern.

Seit Mai dieses Jahres fördern das BMBF und der Europäische Sozialfonds bundesweit im Rahmen von "JOBSTARTER plus" 16 weitere KAUSA Servicestellen (www.jobstarter.de/de/kausa-21.php). Sie alle haben zum Ziel, die vorhandenen Netzwerke zu stärken und gemeinsam mit Politik, Wirtschaftsverbänden, Institutionen der Berufsbildung, Migrantenorganisationen und Elternvereinen Strategien zu entwickeln und Strukturen zu verankern, die nachhaltig die gleichberechtigte Ausbildungsbeteiligung aller ermöglichen.

Das JOBSTARTER Regionalbüro Nord, das bei der INBAS GmbH angesiedelt ist, wird in seinem Zuständigkeitsbereich drei dieser neu bewilligten sowie drei weitere Projekte, die bereits in 2015 ihre Arbeit aufgenommen hatten, begleiten.


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