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Regionale Koordination und Kooperation im Übergang Schule – Beruf: Die hessenweite OloV-Strategie

Zentrale Akteure aus der Berufsbildungsforschung, aus dem beruflichen Schulwesen, aus der Wirtschaft, aus dem Kreis der Sozialpartner und Verbände und aus den für die berufliche Bildung relevanten Politikfeldern kamen vom 13. bis 15. März 2013 am Campus Essen der Universität Duisburg-Essen zusammen, um sich auszutauschen, gemeinsam über aktuelle Themen und Herausforderungen der Berufsbildung zu diskutieren und praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten. Hierfür standen den etwa 1.300 Teilnehmenden unter anderem 23 Workshops, 18 Fachtagungen, ein Posterworkshop, Vortragsreihen sowie Verbandstreffen, eine Fachmesse und Exkursionen zur Verfügung.

Das Rahmenthema dieser 17. Hochschultage Berufliche Bildung lautete: "Arbeit der Zukunft – Zukunft der Arbeit. Berufliche Bildung, Qualifikation und Fachkräftebedarf im Zeichen des demographischen Wandels". Inhaltlicher Bezugspunkt sämtlicher Aktivitäten waren folglich Fragen nach Reserven und Ressourcen des Fachkräftemarktes unter den Bedingungen sozial-struktureller Entwicklungen, insbesondere des demografischen Wandels (vgl. www.bwpat.de/ht2013/vorwort-ht2013.pdf). Im Workshop 22 stellte die Leiterin der hessenweiten OloV-Koordination, Monika von Brasch (INBAS GmbH), die OloV-Strategie vor.

Die Sicherung und Veröffentlichung der vielfältigen Ergebnisse und Impulse der Hochschultage Berufliche Bildung für die interessierte Fachöffentlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Hochschultage. Einen Teil der Dokumentation bildet die Online-Tagungsdokumentation, in der Monika von Brasch in einem Artikel die Entwicklung, Strukturen und zentralen Merkmale der hessenweiten OloV-Strategie beschreibt.

"OloV" steht für "Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf". Ziel der Strategie ist es, die Qualität der Prozesse im Übergang Schule - Beruf zu sichern, Parallelstrukturen zu vermeiden und die vorhandenen vielfältigen Angebote und Projekte zu bündeln, um Jugendliche schneller und gezielter in Ausbildung zu vermitteln. OloV hat die Schaffung von Strukturen für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Ziel, also für jene, die noch die allgemeinbildende Schule besuchen, ihren Schulabschluss bereits hinter sich haben und/oder im Übergangsbereich betreut werden. Dabei wird der gesamte Berufswahl- und Vermittlungsprozess in den Blick genommen.

Der Artikel ist zum kostenlosen Download im Rahmen der Tagungsdokumentation veröffentlicht: Brasch, Monika von: Regionale Koordination und Kooperation im Übergang Schule – Beruf: Die hessenweite OloV-Strategie. In: bwp@Spezial 6 – Hochschultage Berufliche Bildung 2013, Workshop 22 (Münk, Dieter [Hg.]), S. 1-7.


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