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Einführung eines elektronisch gestützten Fehlzeitenmanagements im Rahmen des Früherkennungssystems an hessischen Berufsschulen

Fehlzeiten in der Berufsschule verursachen vielfältige Probleme. Folgen von häufigem Fernbleiben vom Unterricht sind u. a. Wissenslücken, die zu sinkenden Schulleistungen und Noten führen können und damit zu schlechteren Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss, eine fehlende Integration in den Klassenverband und damit eine fehlende soziale Integration. Vor allem sind aber auch gehäufte und/oder unentschuldigte Fehlzeiten ein zentraler Indikator, der einem Ausbildungsabbruch vorausgehen kann. Dem Umgang mit Fehlzeiten kommt daher bei der Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen eine Schlüsselrolle zu.

Ein erfolgreiches Fehlzeitenmanagement, das Fehlzeiten vermeiden und Ausbildungsabbrüche verhindern will, verfolgt einen pädagogischen Ansatz im Gegensatz zu einem rein disziplinarischen. Es stellt daher den einzelnen Auszubildenden mit seiner individuellen Biografie und aktuellen privaten sowie beruflichen Lebenslage in den Mittelpunkt und setzt pädagogisch an dem Ziel an, jungen Menschen eine Lebensperspektive zu ermöglichen.

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) beauftragte im Jahr 2012 die INBAS GmbH mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie zum Thema "Einführung eines elektronisch gestützten Fehlzeitenmanagements im Rahmen des Früherkennungssystems an hessischen Berufsschulen".

Die Machbarkeitsstudie wurde im Rahmen des Modellprojektes QuABB – Qualifizierte berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb durchgeführt.

Gutmann, Eric / Muscati, Nina: Einführung eines elektronisch gestützten Fehlzeitenmanagements im Rahmen des Früherkennungssystems an hessischen Berufsschulen (Hrsg. INBAS GmbH), Offenbach 2014 (PDF 316KB)


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