Zum Inhalt springen

Sie sind hier:

Projekt

Beschäftigungsorientiertes Qualifizierungsprogramm in Peru (CAPLAB)

Auftraggeber: Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) Schweiz

Projektbeginn: 01.01.1996

Projektbeginn: 31.10.1998

In Peru, wie in vielen lateinamerikanischen Ländern, fallen zahlreiche Jugendliche aus dem formalen Bildungssystem heraus, ohne irgendwelche beruflichen Qualifikationen erreicht zu haben. Sie haben somit kaum eine Chance, eine dauerhafte und existenzsichernde Beschäftigung zu finden. Gleichzeitig gibt es eine große Zahl von Erwachsenen, insbesondere Frauen, die ohne über ausreichende Qualifikationen zu verfügen, im sogenannten informellen Sektor einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachgehen. Diesen Gruppen sollte das Programm beschäftigungsorientierte Qualifizierungsmaßnahmen anbieten, die einerseits für eine direkte Arbeitsaufnahme befähigten, andererseits aber auch für eine selbständige Erwerbstätigkeit genutzt werden konnten. Die entsprechenden Curricula wurden mit der sogenannten DACUM-Methode in enger Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben entwickelt.
Durch eine Verzahnung des Programms mit einer vom Erziehungsministerium in Zusammenarbeit mit der spanischen Entwicklungsagentur AECI vorbereiteten Bildungsreform wurde erreicht, daß die in den Qualifizierungsmaßnahmen erworbenen Zertifikate auch für einen (Wieder-)eintritt ins formale Berufsbildungssystem berechtigen.
 

Projektkomponenten

Im Rahmen der zweijährigen Pilotphase, die Ende 1998 beendet wurde, sind drei Projektkomponenten erprobt worden:

  • Entwicklung und Durchführung beschäftigungsorientierter Qualifizierungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche in Zusammenarbeit mit lokalen Berufsbildungseinrichtungen (CEOs)
  • Entwicklung und Durchführung flankierender Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer, Ausbilder, und Direktoren der beteiligten CEOs (in Zusammenarbeit mit Fortbildungsträgern wie SENATI, TECSUP u.a.)
  • Aufbau und Betrieb von lokalen Berufsinformationszentren, die den Bedarf der lokalen Betriebe erfassen und die Vermittlung der Kursteilnehmer unterstützen sollen.


Leistungen von INBAS

INBAS hatte im Rahmen einer Projektidentifikation Anfang 1996 das Konzept maßgeblich erarbeitet und war seit Beginn des Projektes im Oktober 1996 im Rahmen eines sogenannten Begleitmandates für die Erarbeitung des Monitoringsystems, für die Beratung des ausschließlich nationalen Projektpersonals, die Zwischenevaluierung und für die Mitarbeit bei der Entwicklung des Konzeptes für die anschließende achtjährige Hauptphase des Programms zuständig.

Kontakt

Dr. Wolfgang Schlegel
INBAS Büro Brüssel
E-Mail: schlegel@remove-this.inbas.com

Zurück zum Seitenanfang