Zum Inhalt springen

Sie sind hier:

Projektbeschreibung

Qualitätsprofil Hamburger Hauswart/in

 

Auftraggeber / Förderung durch: Freie und Hansestadt Hamburg / Agentur für Arbeit Hamburg / Europäischer Sozialfonds

Kooperationspartner: SBB Kompetenz gGmbH in Kooperation mit SAGA/GWG und Verband der Norddeutschen Wohnungswirtschaft

Projektbeginn: 01.02.2008

Projektende: 31.01.2010

Land: Deutschland / Hamburg

 

1. Ziele

Ziel des ESF-geförderten Projekts war es, passgenaue modulare Qualifizierungseinheiten zu einem anerkannten beruflichen Qualitätsprofil Hamburger Hauswarte zu entwickeln. Die beiden Vertragspartner SBB Kompetenz gGmbH und INBAS GmbH kooperierten dabei u.a. mit der SAGA/GWG und dem Verband der Norddeutschen Wohnungswirtschaft.

Die positive Beschäftigungsprognose in der Wohnungswirtschaft erwartete Neueinstellungen. Aber auch bei den bereits Beschäftigten ist durch die gestiegenen Anforderungen eine erhebliche Qualifikations- und Kompetenzlücke festzustellen – etwa im Bereich der neuen technischen und umweltspezifischen Anforderungen sowie bei den Sozialkompetenzen. Nicht bekannt ist jedoch, welche spezifischen fachlichen und überfachlichen Qualifikationen bei den Unternehmen der Wohnungswirtschaft und im Gebäudemanagement jeweils benötigt werden. Die Qualifikationsbedarfe werden zunächst durch INBAS GmbH erhoben und spezifiziert, um daraus bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote zu entwickeln.

Die Ermittlung der Qualifikationsbedarfe und die Entwicklung sowie Realisierung passgenauer, bedarfsgerechter, modular gestalteter Qualifizierungsangebote stand im Mittelpunkt des ESF-geförderten Projekts "Qualitätsprofil Hamburger Hauswart/in" (QHH). Dies eröffnet den beschäftigten wie den zukünftigen Hauswarten bessere Beschäftigungsperspektiven und verspricht eine gesteigerte Arbeitszufriedenheit bei den Beschäftigten, den Kunden und den Unternehmen der Wohnungswirtschaft.

Darüber hinaus sollte das Berufsfeld auch für neue Beschäftigtengruppen geöffnet werden, etwa weiblichen Fachkräften oder Fachkräften mit Migrationshintergrund.

 

2. Vorgehensweise

In der 1. Projektphase wurden die konkreten Qualifizierungsbedarfe erhoben. Zwei DACUM-Workshops mit je acht beschäftigten Hauswarten und achtzehn Expertengespräche mit Personalverantwortlichen aus der Wohnungswirtschaft wurden durchgeführt.

Die Entwicklung der Qualifizierungsmodule im Anschluss resultierte unmittelbar aus den erhobenen Qualifizierungsbedarfen.

Es erfolgte die Abstimmung der Modulangebote mit den Experten der Wohnungswirtschaft und ggf. die Modifizierung der Qualifizierungseinheiten.

In Phase 2 des Projektes sind die konzipierten Module umgesetzt und erprobt worden.

 

3. Zu erwartende Ergebnisse

  • Es existiert ein anerkanntes, aktuell marktgerechtes (ggf. zertifiziertes) Hamburger Qualitätsprofil für Hausmeister/Hauswarte.
  • Es werden marktgerechte Module entwickelt, die von der Wohnungswirtschaft akzeptiert und genutzt werden.
  • Ca. 100 Hausmeister/Hauswarte haben erfolgreich an Qualifizierungen teilgenommen.

 

Kontakt

Herbert Rüb, INBAS GmbH, Büro Nord
E-Mail: rueb@remove-this.inbas.com

Zurück zum Seitenanfang