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Projektbeschreibung

Wissenschaftliche Begleitung der Transferphase von 'PeB – Perspektive Beruf' - Strategiepartnerschaft berufliche Integration benachteiligter Jugendlicher

 

Auftraggeber / Förderung durch: Stadt Hildesheim

Projektbeginn: 01.01.2008

Projektende: 31.01.2008

Land: Deutschland / Niedersachsen

 

Ziele des Projektes PeB-Transfer

PeB – Perspektive Beruf ist ein Netzwerk der Stadt Hildesheim im Handlungsfeld Übergang Schule – Beruf. Ziel des Netzwerkes ist es, im Rahmen schulischer Berufsorientierung insbesondere benachteiligte junge Menschen frühzeitig und individuell zu beraten und bei ihrer Integration in berufliche Erstausbildung zu unterstützen. Der möglichst reibungslose Übergang von der Schule in den Beruf stützt sich auf gezielte vorberufliche Qualifizierung und Verstärkung von Praxisphasen in der Berufswahlvorbereitung. Intention des Netzwerkes und gleichzeitig Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration in Ausbildung und Beschäftigung ist die Reduzierung der Abbruchquoten in Bildungsverläufen und die Re-Integration von Jugendlichen in Bildungsprozessen.

Die Angebote des Netzwerkes knüpfen an die Vorerfahrungen und Kompetenzen junger Menschen an und bieten flexible und individualisierte Förderung und Qualifizierung. Sie werden in enger Kooperation von Schulen, der Stadt Hildesheim, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Hildesheim – Südniedersachsen, Jugendhilfeträgern sowie regionalen Wirtschaftsbetrieben und verschiedenen anderen Partnern umgesetzt.

Entstanden ist 'PeB – Perspektive Beruf' als Entwicklungspartnerschaft (EP) im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). 'PeB – Perspektive Beruf' wurde als Modellprojekt in der Zeit vom 01.07.2005 bis zum 31.12.2007 in Hildesheim mit oben benannten Kooperationspartnern umgesetzt. Das Netzwerk 'PeB – Perspektive Beruf' sorgte mit innovativen Ansätzen und Konzepten in der Fachszene über die regionalen Grenzen hinweg für große Aufmerksamkeit.

Aufgrund des erfolgreichen Modellprojektes erfolgte durch den Beschluss des Rates der Stadt Hildesheim vom 26.11.2007 die Bewilligung der Mittel für die Fortsetzung von 'PeB – Perspektive Beruf' für (zunächst) fünf Jahre vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2012. Damit ist das Projekt von der Modellphase in ein kommunales Regelangebot übergeleitet und ist organisatorisch dem Fachbereich Jugend und Soziales/ Fachdienst Jugendsozialdienst in der Stadt Hildesheim zugeordnet.

Insbesondere folgende Elemente des erprobten Konzeptes wurden beschlossen.

  • Die Ausdehnung der Kompetenzfeststellung auf alle Schüler und Schülerinnen der 8. und 9. Klassen der allgemein bildenden Schulen.
  • Die weitere Begleitung der Schüler und Schülerinnen im Übergang Schule-Beruf durch Fallmanager oder Fallmanagerinnen an den allgemein bildenden Schulen.
  • Der Aufbau einer Koordinierungsstelle Schule – Wirtschaft (Gewinnung zusätzlicher Praktikums- und Ausbildungsstellen / Infoveranstaltungen zu den neuen zweijährigen bzw. neu geordneten Berufen durch eine Ausbildungsplatzentwicklerin bzw. einen Ausbildungsplatzentwickler der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen).

Die Überführung der genannten und im Rahmen von EQUAL erfolgreich erprobten Bestandteile des Konzepts in den Regelbetrieb und die Regelförderung soll im ersten Jahr von der INBAS GmbH wissenschaftlich begleitet werden.

 

Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung

Die Aufgabenschwerpunkte der INBAS GmbH untergliederten sich thematisch in folgende vier Bereiche:

  • Fachliche Übergangsbegleitung
  • Praxisberatung und -begleitung bei der Umsetzung der Teilkomponenten
  • Begleitende Evaluation
  • Berichterstattung

 

Leistungen im Überblick

  • Moderation eines zweitägigen Planungsworkshops mit dem Ergebnis einer aktualisierten Projektplanungsübersicht (PPÜ)
  • Moderation von zwei Projektfortschrittskontrollen (PFK)
  • Mitwirkung bei der Steuerung des Netzwerkes
  • Praxisberatung und -begleitung der Netzwerkpartner und Akteure vor Ort (Handwerkskammer, Schulen, Bildungsträger u.a.) und Mitarbeit in thematischen Arbeitsgruppen
  • Überarbeitung des Evaluationskonzeptes
  • Anpassung des im Rahmen von PeB (EQUAL) erprobten Dokumentations- und Evaluationssystems an die aktuellen Bedürfnisse
  • Schulung der Verantwortlichen für die Datenpflege
  • Auswertung von teilnehmenden-bezogenen Daten
  • Auftakt- und Abschlussgespräche mit den Akteuren vor Ort sowie teilnehmende Beobachtung
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Instrumenten der Selbstevaluation
  • Erstellung eines Abschlussberichtes zum 15.12.2008 sowie einer Powerpointpräsentation mit einer Darstellung und Bewertung der Arbeitsergebnisse

 

Kontakt und weitere Informationen

Birgit Voigt, INBAS GmbH, Büro Nord
Tel. 030/69502-69
E-Mail: voigt@remove-this.inbas.com

 

Weiterführende Informationen

Homepage der Entwicklungspartnerschaft 'PeB – Perspektive Beruf'
www.peb-perspektiveberuf.de

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