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Projektbeschreibung

MAI - Mentoring für Ausbilderinnen und Ausbilder in Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung

 

Auftraggeber / Förderung durch: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und Europäischer Sozialfonds

Projektbeginn: 01.06.2006

Projektende: 31.12.2007

Land: Deutschland

 

Projektziele

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung fördert das Ausbildungsengagement ausländischer Unternehmer/innen in Hessen. Das Projekt "MAI – Mentoring für Ausbilder in Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung" zielte auf die nachhaltige Sicherung von Ausbildungsplätzen bei kleinen und mittleren Unternehmen mit ausländischen Inhaberinnen und Inhaber und wurde in enger Zusammenarbeit mit den IHKs Frankfurt am Main und Offenbach in diesen beiden Kammerbezirken durchgeführt. Zielgruppe sind durch das Projekt "IUBA – Internationale Unternehmen bilden aus" (www.iuba.de) gewonnene erstausbildende Unternehmen. Insgesamt sollen 50 Erstausbilderinnen und Erstausbildner durch eine Mentorin oder einen Mentor für ein Jahr begleitet werden, weitere Informationen erhalten die Ausbilder in einer 10-teiligen Informationsreihe. Ziel der Aktivitäten des Projekts MAI war es, dazu beizutragen, dass die Unternehmen Ausbildung als dauerhaften Bestandteil ihrer Betriebskultur und Personalpolitik etablieren. Das Engagement und die Motivation der Ausbilder sollte durch Erfolgserlebnisse erhalten, die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe langfristig gesichert werden.

 

Thematische Schwerpunkte

Das Mentorenprogramm bot erstausbildenden Unternehmen mit besonderem Unterstützungsbedarf notwendige individuelle Unterstützung durch erfahrene Fachleute, die ihr Wissen weitergeben und sich für Ausbilderinnen und Ausbilder mit Migrationshintergrund einsetzen möchten.

Zur Gewinnung von Mentorinnen und Mentoren wurden Kontakte zu den lokalen Freiwilligenagenturen aufgebaut, ausbildende Firmen angesprochen sowie gezielte Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung lokaler Medien betrieben. Die Mentorinnen und Mentoren werden in Einzelgesprächen ausgewählt und nehmen im Vorfeld an Schulungen teil, die sie auf ihre Tätigkeit vorbereiten. Parallel zur Mentorentätigkeit können sie in fünf begleitenden Workshops ihre Erfahrungen austauschen und sich vernetzen und ihre Kompetenz in Sachen Beratung und Gesprächsführung ausbauen. Die Mentorentätigkeit wird ehrenamtlich ausgeübt.

Die Auswahl und Gewinnung geeigneter erstausbildender Unternehmen als Mentees verlief in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen IHK-Sonderberater/innen. Die gebildeten Mentoringtandems arbeiteten jeweils ein Jahr zusammen, Inhalt der Gespräche konnten berufspädagogische und zwischenmenschliche Fragestellungen sein. Ergänzend zu den Gesprächen wird den Ausbilder/innen eine Reihe von Informationsveranstaltungen zu ausbildungsrelevanten Themen geboten, die Themen der Reihe orientieren sich an dem durch die Mentor/innen rückgemeldeten Bedarf an Information.

Das Projekt wurde begleitend evaluiert, die gewonnenen Erfahrungen in einer Fachkonferenz diskutiert.

 

Leistungen im Überblick

  • Gewinnung und Schulung von Mentoren zur Unterstützung interessierter Unternehmen
  • Gewinnung von Mentees
  • Koordination der Mentorentandems
  • Begleitung der Mentoren durch Workshops und Arbeitsunterlagen
  • Begleitung der Mentees durch Informationsveranstaltungen
  • Planung und Organisation der Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung des Projekts (u.a. eigene Homepage, Online–Newsletter)
  • Evaluation und Auswertung des Projektverlaufs und der Ergebnisse
  • Gestaltung einer Fachkonferenz

 

 

Kontakt

Constanze Brucker, INBAS GmbH
Tel: 069/27224-58
E-Mail: brucker@remove-this.inbas.com

Regina Wiegand, INBAS GmbH
Tel: 069/27224-63
E-Mail: wiegand@inbas.com

Anette Curth, INBAS GmbH
Tel: 069/27224-58
E-Mail: curth@remove-this.inbas.com

 

Weiterführende Informationen

Projekt-Website: www.mai.iuba.de

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