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Projektbeschreibung

Wissenschaftliche Begleitung zum Projektvorhaben: "Förderbedarf erkennen, Kompetenzen fördern (Fe-Kf)“

 

Auftraggeber / Förderung durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des BQF-Programms

Projektbeginn: 01.08.2003

Projektende: 31.12.2005

Land: Deutschland

 

Ziel des Projektes "Förderbedarf erkennen – Kompetenzen fördern"

Projektziel ist die Unterstützung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf bei der Berufswahlentscheidung während der Phase der Berufsvorbereitung an allgemein- und berufsbildenden Schulen durch ein zielgruppenangepasstes Informations- und Qualifizierungsangebot, das neben dem Erkennen von individuellem Förderbedarf, die Erweiterung vorhandener Kompetenzen und die selbständige Informationsaneignung ermöglicht. Für dieses Ziel wurde ein computergestütztes multimediales (Lern-)Angebot mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit Schulen entwickelt und erprobt. Daneben wurden die beteiligten Lehrenden und Lernenden über Schulungen und Seminare mit dem zu entwickelnden Instrument und dem Einsatz von computerunterstützten Lernumgebungen vertraut gemacht.

Das Projekt arbeitete zunächst mit ausgewählten Schulen und überbetrieblichen Ausbildungsstätten im Saarland zusammen. Hier wurden Bedürfnisse und Anforderungen an die Materialien erhoben (Bedarfsanalyse). Nach einer Entwicklungsphase wurden die Lernmaterialien exemplarisch bei den beteiligten Schulen erstmals eingesetzt, es folgte der Transfer der Projektergebnisse und Produkte.

 

Aufgabenschwerpunkte der wissenschaftlichen Begleitung

Das INBAS Büro Nord führt die wissenschaftliche Begleitung zum Projekt "Förderbedarf erkennen – Kompetenzen fördern" (Fe-Kf) durch. Einerseits steht dabei eine Überprüfung der gesetzten Projektziele im Vordergrund, andererseits findet eine prozessbegleitende Dokumentation von Entwicklungen im Projektverlauf statt.

Schwerpunktmäßig stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Wie werden die Berufswahlentscheidungen durch das multimediale computerunterstützte (Lern-)Angebot verbessert?
  • Unterstützt die Fortbildung der beteiligten Lehrenden und Institutionen die Projektziele und trägt zum Transfer bei?
  • Wie werden die Förderinstrumente von den Schulen übernommen und wie etabliert sich der Ansatz?

 

Um das Erreichen der Projektziele zu überprüfen, kommen sowohl quantitative Erhebungen in Form von schriftlichen Befragungen als auch qualitative Verfahren (Workshops) der Datenerhebung zum Einsatz. Die Datenerhebungen finden orientiert an den Projektphasen als Querschnittserhebungen statt und schließen die beteiligten Lehrenden und Lernenden ebenso ein wie die institutionelle Ebene.

Zur Dokumentation des Projektverlaufs, der Beschreibung des Netzwerkes und zur Information der Beteiligten und der Fachöffentlichkeit über Projektstand und Ergebnisse wird ein qualitatives Informationswesen (Newsdienst) eingerichtet. Über ein standardisiertes Verfahren werden projektbegleitend kontinuierlich Daten erhoben und Informationen gesammelt, die in Printform und per E-Mail bereitgestellt werden. Die Informationen zum Projekt werden dabei ergänzt durch aktuelle Informationen und Examples of good practice aus dem Arbeitsbereich des Projekts.

Verteilt auf die unterschiedlichen Projektphasen finden Workshops mit den Projektbeteiligten zu unterschiedlichen Themen statt. Neben vorbereitenden Workshops zu Beginn des Projekts, die einer Bedarfsanalyse und der Ausarbeitung der Handlungskonzeption bzw. der Konstituierung von Projekttätigkeiten und Instrumenten dienen, wird der Einsatz des entwickelten Instruments durch Workshops begleitet: Ein Workshop stellt die Fortbildungen der Lehrenden in den Mittelpunkt, ein anderer greift Fragestellungen zum Schuleinsatz des Förder- und Qualifizierungsinstruments auf. Gegen Ende der Projektlaufzeit werden wir einen Workshop zu Fragen des Projekttransfers anbieten.

 

 

Kontakt

Herbert Rüb, INBAS GmbH
Tel.: 040 / 85506490
E-Mail: rueb@remove-this.inbas.com

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